Hinweis: Schamottesteine Vermauern mit Feuerfestermörtel

ist zu achten  "Feuchtigkeit"


Durch den Restwassergehalt in den Schamottsteinen entstehen 

bei hoher Hitze Risse am Fugen.
Schamottsteine dürfen nicht feucht/Nass sein,

wenn Sie anfeuern!

Fugen müssen ausgetrocknet sein!

 

Erstinbetriebnahme

bei Selbstgemachten Steinbacköfen



Steinbackofen, Holzbackofen
Standort und Inbetriebnahme


Standort
Der Standort des Ofens auf dem Grundstück ist frei wählbar, solange er den gesetzlichen 

Anforderungen entspricht.
Er sollte gut überlegt sein, da die Rauchentwicklung beim Anheizen möglichst keine Nachbarn belästigen soll. 

Dies bedingt, dass der Schornstein des Backofens frei im Luftstrom liegt und der Rauchgasaustritt
nicht durch besondere Zug- oder Sogwirkungen, bestehende Gebäude, Wohnhäuser
oder Gärten beeinträchtigt wird. Hilfreich ist, die Hauptwindrichtung zu kennen und zu berücksichtigen. 

Die Wind – und Wetterrichtung beeinflusst auch andere Merkmale des Ofenbaus. 

Die Öffnung des Ofens sollte vorzugsweise an der Windabgewandten Seite angeordnet sein und ist so vor Witterungseinflüssen geschützt.



Das Einbrennen des Holzbackofen, Brot-/Pizzaofens

Bevor Sie den Ofen zum ersten Mal aufheizen, muss er nach Fertigstellung 2-3 Tage austrocknen. 

Der feuerfeste Mörtel benötigt diese Zeit zum Trocknen, da sonst Dampfblasen entstehen können 

und die Festigkeit leidet. 

Zu frühes Einheizen kann den Ofen beschädigen und Risse verursachen.

Nach der Trocknungsphase beginnt der Einbrennvorgang, welcher über mehrere Tage verteilt wird. 

Am 1 Tag entzünden Sie ein wenig Papier und machen ein kleines Feuer mit etwas Holz zum Anfeuern.

Die Heizdauer beträgt ca. ½ Stunde. 

Am 2 Tag wird die Aufheizzeit auf ca. ¾ Stunde erhöht  und Sie können 3-4 Birken-

oder Buchenholzscheite verbrennen. 

Am 3 Tag wird mit 6-8

Holzscheiten über eine Stunde geheizt. 


Durch die tägliche Steigerung über 3 Tage wird der Ofen allmählich eingebrannt.


Erstmaliges Anheizen und Backen:
Im Backraum ein wenig trockenes Holz zum Anfeuern auslegen und Holzscheite 

(keine Spanplatten, Sperr-oder Abfallholz) aufschichten. 

Zuerst bei offener Backraumtür das Feuer brennen lassen. 

Die Luftzufuhr kann über das allmähliche Schliessen der Tür geregelt werden. 

Nach etwa 1 ½ Stunden prüfen ob die Backraumwölbung noch verrusst ist. 

Sind die Steine hell und russfrei und ist die gewünschte Temperatur erreicht, ist der Backofen betriebsbereit.

Backtemperatur für Pizza: 240°C bis 270°C Backtemperatur
für Brot: 190°C bis 220°C

Um Enttäuschungen vorzubeugen, benutzen Sie ein Backofenthermometer. 

Stellen Sie es in den Backraum und schon nach wenigen Minuten kann es abgelesen werden.
Zum Backen von Pizzen wird die Glut an den Rand des Ofens geschoben.
Zum Backen von Brot etc. wird die Glut dem Ofen entnommen und in einem feuerfesten Behälter aufbewahrt.
Mit einem Strohbesen (keine Kunststoffborsten) oder feuchten Tuch den Backraumboden reinigen.
Den Ofen, bei geschlossener Tür, einige Minuten ruhen lassen, damit sich die Hitze gleichmässig verteilen kann.