Rezeptvorschläge


Das Backen von Brot
Sie nehmen das vorbereitete Brot, legen es vorsichtig auf den Brotschieber und platzieren es im Backrau direkt auf dem Steinboden.

Auf den heissen Bodensteinen kann nichts verbrennen.

(Sie können das Brot natürlich auch auf einem Backblech einschieben oder allenfalls auf eine Backfolie platzieren).
Die Backofentüre bleibt für 1 bis 1½ Stunden geschlossen -
Fertig-Backmischungen auf Basis
von Hefeteig können sonst zusammenfallen. Nach ca. 1 - 1½ Stunden Backzeit ist das Brot fertig.
Sie können den richtigen Zeitpunkt des Herausnehmens feststellen, 

indem Sie mit dem Fingerknöchel den Boden des Brotes beklopfen. 

Klingt das Klopfgeräusch hohl, dann ist das Brot durchgebacken. 

Mehr Bräune oder Kruste an der Brotoberfläche erreichen Sie mit einer Schale Wasser, 

welche Sie in den Ofen stellen
oder auch indem Sie die Brotoberfläche mit wenig Wasser bestreichen.



Brot - Backfehler
Es braucht einige Erfahrung, bis Sie Brote backen werden, 

die geschmacklich und auch optisch den Produkten der Bäcker entsprechen. 

Auch mit Fertigbackmischungen können Sie übrigens gute Resultate erzielen.

Hier eine kleine Auswahl der häufigsten Backfehler:

Flaches Brot
mögliche Ursache: zu lange gebacken; schlechtes Mehl; Teig zu weich; zu kühler Ofen; 

Abhilfe: Brot etwas früher in den Ofen schieben 


Rundes, hohes Brot 

mögliche Ursache: zu kurze Backzeit; Ofen zu heiss; zu fester Teig
Abhilfe: Brot etwas später in den Ofen schieben

Seitliche Risse
mögliche Ursache: zu kurze Backzeit; Ofen zu heiss, dadurch zu schnelle Krustenbildung
Abhilfe: Brot etwas später in den Ofen schieben, Brote nicht zu eng nebeneinander platzieren

Oberflächenrisse
mögliche Ursache: zu kurze Backzeit; zu wenig Wasser
Abhilfe: Brot etwas später in den Ofen schieben; mehr Wasser

Backpraxis
Wir empfehlen Ihnen auch Fertig-Backmischungen zu verwenden. 

Sie garantieren optimale Backergebnisse.


Befeuerung 
Das Feuer wird jeweils im hinteren Teil des Ofens entfacht, 

damit sich die Wärme im Backraum von hinten nach vorne ausbreiten kann und somit eine gleichmässige Temperatur entsteht. 

Als bestes Feuerholz haben sich Birke und Buche erwiesen, die Rauchentwicklung ist gering.
Schliessen Sie die Ofenraumtüre um die Luftzufuhr zu regulieren.


Was kann ein Steinbackofen noch?
Um Pizzas zu backen, Fleisch oder Äpfel zu braten, wird die Glut im Ofen belassen und in einer Ecke zusammengeschoben.
Natürlich kann auch Brot im „Glutofen“ gebacken werden. 

In der Regel wird jedoch zum Brot backen die Glut aus dem Ofen entfernt, 

da die Gefahr besteht, dass die der Glut zugewandte Teigseite verbrennt. 

Sollten Sie Brot im „Glutofen“ backen wollen, ist es sinnvoll, zwischen Glut und Teig einen Ziegelstein oder eine Schamotteplatte zu legen.

Der Ofen erreicht Temperaturen wie der häusliche Elektro- oder Gasherd und ist sehr vielseitig einsetzbar.
Ob Spanferkel, Kartoffeln, Bratäpfel, Pizza, Christstollen, Brot und Brötchen, alles lässt sich grillen, dünsten oder backen. 

Wenn die Temperatur nach einiger Zeit auf etwa 100°C gesunken ist, können Sie immer noch Pflaumen, Äpfel, Pilze, Tees, Kräuter oder sogar

Meringues dörren bzw. trocknen.

Das Sammeln von Erfahrungen bleibt Ihnen überlassen. 

Die einen backen Ihr Dessert bevor Sie das Brot einschieben andere danach. 

Manche stört der herbe Holzgeschmack des Brotes, der entsteht wenn die Glut im Ofen belassen wird, 

andere ziehen gerade dieses Brot allen anderen Sorten vor. 



Bewährte Brotrezepte 


Mischbrot mit Sauerteig
Zutaten 

500g Roggenmehl (Typen 1150, 1370)
500g Weizenmehl (Typen 405, 550, 1050)
60g Sauerteig
2½ Päckchen Trockenhefe
2 TL Salz
1 EL Zucker
0,5 l Wasser

Zubereitung
Sauerteig mit Mehl und Salz kneten und so viel warmes Wasser hinzugeben, 

dass der Teig noch geschmeidig bleibt. 

Teigkloss formen und über Nacht abgedeckt (feuchtes Tuch) an warmem Ort „gehen lassen“.
Morgens die Hefe und den Zucker in handwarmem Wasser auflösen und unter den Teig kneten.
Brot formen, auf leicht gefettetes Backblech legen und nochmals abgedeckt ca. 2 bis 3 Stunden gehen lassen.
Dann das Brot mit Wasser bestreichen, drei- bis viermal mit einer
Gabel an der Oberfläche einstechen und bei 225°C ca. 45 bis 60 Minuten backen. 

Eine Tasse heisses Wasser auf den Boden des Ofens stellen und beim Backen im Ofen lassen.

Fertigbackmischung
Fertigbackmischungen ermöglichen ein problemloses Backen. 

Die Mischungen werden im Detailhandel, von Mühlen und Reformhäusern angeboten.


Heidebrot
Zutaten 

350g Roggenmehl (Typ 1150) 150g Weizenmehl (Typ 405) 

30g Frischhefe
12g Salz
1 TL gemahlener Kümmel, falls erwünscht
3/8 l Buttermilch

Zubereitung
Buttermilch anwärmen (handwarm). 

Mehl, Salz und ggf. Kümmel in einer Rührschüssel vermischen. 

Hefe darüber bröckeln, Buttermilch hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. 

Den Teig zu einem Kloss formen und mit Mehl bestäuben. 

Teigkloss in Steingutschüssel legen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen. 

Wenn sich auf der bemehlten Oberfläche Risse gebildet haben, ist der Teig zur Weiterverarbeitung bereit. 

Teigkloss noch einmal gut durchkneten. Eine Kugel formen, etwas bemehlen und noch einmal ca. 20 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Die Oberfläche ca. 1cm tief kreuz- oder gitterförmig einschneiden und bei ca. 200°C ca. 45 Minuten backen.


Roggenbrot

Zutaten 

2,5kg Roggenmehl (Typen 1150, 1370)
1 l Wasser
2½ TL Salz
Sauerteig in der Grösse eines Apfels

Zubereitung

Am Abend vor dem Backtag die Hälfte des Mehles mit dem angewärmten Wasser und dem Sauerteig zu einem Brei verrühren. 

Den Brei gut mit Mehl bestäuben und mit einem feuchten Tuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. 

Dann den Teig mit dem Salz und dem übrigen Mehl gut verkneten. 

Brot formen und 2 bis 3 Stunden auf einem mit Mehl bestäubten Backbrett ruhen lassen. 


Backdauer:

2 bis 2½ Stunden. 


Variante

Statt Wasser Buttermilch nehmen, dann aber nur die Hälfte des Sauerteiges verwenden. 

Sollte der Teig über Nacht nicht genug gegangen sein, kann beim Auskneten noch etwas Hefe hinzugefügt werden.



Pizza
Für den Pizzaboden ist ein einfacher Hefeteig, der mit etwas Olivenöl verfeinert wird, oder auch ein Fertigteig am besten geeignet. 

Um den Teig für 8 mittelgrosse Pizzen herzustellen, benötigen Sie:

1kg Weissmehl
1 Esslöffel Meersalz in einer Schüssel gut mischen
1 Würfel Backhefe (50g)
½ l lauwarmes Wasser Die Hefe mit einem Teil des Wassers anrühren
ca. 4 Esslöffel Olivenöl zum restlichen Wasser geben

Nun die Hefe und das Wasser zum Mehl giessen und alles mischen. 

Den Teig kneten, bis er nicht mehr klebt und weich und geschmeidig ist.

Den Teig zugedeckt in einer Schüssel um das Doppelte aufgehen lassen.
Danach Kugeln von 150 bis 200g formen, gut einmehlen, in eine Schale oder auf ein Brett legen und mit einem Tuch abdecken. 

Wenn möglich noch einmal etwa eine Stunde gehen lassen, so dass er luftig wird.
Den Teig dann zu dünnen Platten mit ca. 25cm Durchmesser ausrollen oder mit der Hand ausformen.

Belag:
Als Grundsubstanz sollte eine Mischung aus passierten Tomaten, Olivenöl, Oregano und Salz verwendet werden 

(1kg Tomaten, 30g Oregano, 1 EL Salz, 1 dl Olivenöl). 

Darauf je nach Geschmack, Schinken, Salami, Sardellen, Artischockenherzen, Paprika, Oliven, Pilze, Zwiebeln, Knoblauch und frische Kräuter legen.
Auf den Belag wird reichlich Käse gestreut. Empfehlenswert ist eine
Mischung aus geriebenem Parmesan, Emmentaler oder Peccorino und Mozarella. 



Flammkuchen
Hefeteig wie bei Pizza. 

Belag für 6 Portionen:
¼ l Süssrahm
1/8 l Sauerrahm oder Crème Fraîche
Pfeffer und Muskatnuss
2 bis 3 Zwiebeln
300g durchgewachsener Speck, leicht angeräucht, fein geschnitten
evtl. Schnittlauch oder Petersilie

Zubereitung
Wie bei der Pizza werden dünne Böden geformt. 

Mit einem Schöpflöffel wird das mit Pfeffer und Muskatnuss gewürzte Rahmgemisch auf dem Boden verteilt. 

Darauf dünne Zwiebelringe, feingeschnittenen Speck und obenauf etwas Schnittlauch oder Petersilie legen. 

Im heissen Ofen ist der Flammkuchen nach etwa 1 Minute gar und sollte heiss gegessen werden.


Weitere Rezepte

Emmentaler - Käsekissen
Zutaten 

250g Weizenmehl
200g Quark
200g Margarine
1 TL Salz
100g Emmentaler
1 Zwiebel
½ TL Oregano oder andere Kräuter nach belieben
1 Prise Salz und Pfeffer
ev. 1 Eiweiss zum Kleben der Ränder

Zubereitung
Aus Weizenmehl, Quark, Margarine und Salz einen weichen Teig herstellen und mindestens 30 Minuten kaltstellen. 

In der Zwischenzeit den Emmentaler reiben, die Zwiebeln fein hacken und mit den Gewürzen und Kräutern mischen. 

Den Teig auswallen, in vier Rechtecke teilen.
Die Ränder der Rechtecke mit etwas Eiweiss bestreichen. 

Dann die Hälfte des Rechtecks mit der Käsemischung belegen, wobei der Rand freigelassen wird. Die andere Hälfte umklappen und festdrücken. 

Die Käsekissen bei 200°C ca. 30 Minuten auf dem Backblech im Ofen backen.


Gebackene Petersilienkartoffeln
Zutaten
600g Kartoffeln
1 Petersilienwurzel
1 grüne Paprikaschote
1,5 dl Gemüseboullion
1,5 dl Milch
1 Bund Petersilien Paprikapulver
2 Zwiebeln
2 EL Öl

Zubereitung
Kartoffeln und Petersilienwurzel in dünne Scheiben hobeln, Paprika in feine Streifen schneiden. 

Alles miteinander vermischen und in eine eingefettete, feuerfeste Form schichten.
Bouillon und Milch zusammen giessen, gehackte Petersilien dazugeben, mit Paprikapulver und Salz abschmecken und über die Kartoffeln giessen. 

Die Form in den heissen Ofen schieben und bei 200°C ca. 50 Minuten garen.
Zwiebeln in Ringe schneiden, in Öl anbräunen und über die Petersilienkartoffeln streuen.


Hühnchen im Lehmmantel
Etwas ganz Besonderes für Ihre Gäste. 

Je nach Grösse des Ofens haben auf dem Backblech auch oder 3 Hühner Platz.

Zutaten

ca. 3kg Lehm oder Ton
Pergament - oder Backpapier ALOHA_1BR1 mittelgrosses Huhn (ca. 1kg) oder anderes Geflügel ALOHA_2BR5 dünne Scheiben luftgetrockneter (oder geräuchter) gut durchzogener Speck 

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